Themen

EUROPA – DIGITALISIERUNG – BILDUNG – GRÜNDUNG – BÜROKRATIEABBAU

– uvm

 

EUROPA

liegt in unserem Blut. Wir sind Teil der jungen Generation, die in einem vereinten Europa groß geworden ist und groß wird. Das hat uns schon viele Vorteile geschaffen und der europäische Gedanke muss auch weiterhin verfochten werden, damit Europa zukünftig kein historischer Abschnitt wird, auf den wir zurück blicken, sondern weiter Zukunft prägt.

Aber was heißt Europa eigentlich? Wir können Erasmus-Semester im Ausland verbringen, wir reisen ohne Pass und Grenzkontrollen, wir können arbeiten, wo wir möchten. Wirtschaftlich sind wir zusammen gewichtig, wir sind ein konkurrenzfähiger Handelspartner. Wir bereichern uns in Bildung, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft gegenseitig.

Die wohl größte Errungenschaft ist jedoch der Frieden, der nach zwei Weltkriegen in einem langen Entwicklungsprozess etabliert wurde und Wohlstand und Sicherheit für uns bedeutet.Wir kennen kein Leben in Krieg und Angst. Europa ist für uns so selbstverständlich wie das Wahlrecht in Deutschland. Es ist es aber nicht, was hitzige Diskussionen, der Brexit und rechte Abschottungsgedanken immer wieder beweisen.

Wir nehmen Europa als ständige Chance wahr, die kritisch begleitet werden muss, transformiert und verbessert, aber vor allem erhalten werden muss.

 

DIGITALISIERUNG

prägt uns schon lange, wir müssen es aber endlich praktisch besser umsetzen. Estland macht es vor: Firmengründungen binnen 20 Minuten mit wenig Bürokratie, Amtsgänge online, Parlamentsarbeit online, Gesundheitssystem online.

Wir sollten uns nichts vormachen. Die digitale Welt ist die Zukunft, der wir nicht entweichen sollten, sondern für die wir jetzt die Weichen stellen müssen. Kinder wachsen mit digitalen Medien auf und sollten wissen, wie es funktioniert und wie man verantwortungsbewusst damit umgeht. Digitalisierung fängt beim Unterricht mit digitaler Aufklärung, Programmieren und Anwendung im Kindesalter an. Sie geht an der Uni mit dem Streamen von Vorlesungen weiter und mündet im Alltag: Smart-Home, selbstfahrende Autos, flexible Arbeit mit Home-Office. Wir vereinfachen uns das Leben mit  Digitalisierung, denn es ist sehr effizient, zeitsparend und kinderleicht. Estland macht es vor und es liegt an uns, es ihnen in Deutschland gleich zu tun.

 

BILDUNG

ist in einem rohstoffarmen und hoch entwickeltem  Land wie Deutschland eine unschätzbare Ressource.

Unsere Schulen müssen mehr Lehrer einstellen, die Klassenräume müssen zum Lernen einladen und die Infrastruktur an Schulen generell – egal ob Berufsschule, Realschule, Gymnasium oder Grundschule – muss modern sein. Neben diesen Strukturforderungen möchten wir jeden so fördern und fordern, wie es das Individuum braucht, weswegen der Erhalt des Gymnasiums für uns unabdingbar ist. Zu dieser Bildungsvielfalt zählt nicht nur der schulische Weg, sondern auch der Weg danach: Ausbildungsberufe müssen wieder attraktiver und mehr beworben werden. Konkret heißt das, dass Ausbildungsberufe besser bezahlt werden müssen und die völlig unberechtigte Degradierung, dies sei eine schlechtere Berufswahl als ein Studium, muss aus unseren Köpfen verschwinden. Ein Meister darf nicht weniger wert sein, als ein Master.

Genereller gesprochen setzen wir uns dafür ein, dass all diese notwendigen Investitionen auch vom Bund getätigt werden könnten, weswegen die Abänderung des „Kooperationsverbotes“ in ein „Kooperationsgebot“ im Grundgesetz unabdingbar ist (derzeit verhindert dieses Verbot Investitionen des Bundes).

Um die Vergleichbarkeit der Abschlüsse deutschlandweit zu gewährleisten, möchten wir einheitliche Abschlussprüfungen, ebenso wenig wie eine  Angleichung der Schulabschlüsse (die Standards sollten sich hierfür an den besten Bildungssystemen orientieren).

Jetzige Unterinvestitionen in Bildung werden uns in Zukunft deutlich mehr kosten!

 

GRÜNDUNG

ist essentiell für unsere Gesellschaft. Die derzeitige Lage ist für Gründer jedoch leider unzureichend, da unter anderem administrativen Hürden eine effektive Gründungsphase behindern.

Wir plädieren für ein BAföG für Gründer ebenso wie für ein erstes bürokratiefreies Jahr, um den Gründern auf der monetären und administrativen Seite in der so wichtigen Anfangszeit den Rücken freizuhalten. Angliedernd daran wünschen wir uns auch bessere Bedingungen für Wagniskapital. Scheitern gehört zum Gründen dazu und darf in der Gesellschaft nicht stigmatisiert werden, wenn dieser Fall eintreten sollte. Bei uns hängen Scheitern und Gewinnen dicht bei einander.

Diese Innovationen im Gründertum sind wichtig, da wir global herausgefordert werden und Deutschland Innovationsführer bleiben muss. Auch, wenn große Unternehmen  die meisten Patente haben, kommt die echte Disruption in der Regel von den kleinen Unternehmen, s. bspw. Tesla.

 

BÜROKRATIEABBAU

jetzt! Bürokratie kostet Unmengen von Geld, ein großer Teil davon ist überflüssig und wieso teuer und kompliziert, wenn es auch günstiger und einfacher geht?

Dieser Gedanke trifft sich vor allem mit der Idee der Digitalisierung. Ein Großteil unserer Bürokratie ließe ich ohne Probleme online regeln: Das neue Auto an- und abmelden, einen Arzttermin vereinbaren, mich in der Studentenstadt ummelden, meine Krankenkassenkarte online einsehen  und und und. Das Geld, was man durch Bürokratieabbau  spart, kann man an Stellen wie Bildung, Infrastruktur oder  Digitalisierung wieder einsetzen. Außerdem brauchen wir keine neuen Gesetze, wir haben genug davon! Die bestehenden Gesetze müssen nur einmal effektiv umgesetzt werden. Weniger ist mehr. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Dynamik beim Staat und in der Gesellschaft.

 

 

Dies sind unsere Kernthemen. Natürlich beschäftigen uns noch viele weitere Themen – wie bspw. Datenschutz, nachgelagerte Studiengebühren, Reform des Öffentlich Rechtlichen Rundfunkes -, die wir bei Stammtischen ebenso diskutieren.